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Wissenschaftliche Grundlagen zur Entwicklung eines Nasensprays gegen neurodegenerative Erkrankungen erforscht

Für seine grundlegenden Forschungen zur Entwicklung eines Nasensprays, das bei neurodegenerativen Erkrankungen zum Einsatz kommen könnte, ist ein Team um den Heidelberger Neurowissenschaftler Prof. Dr. Hilmar Bading mit dem Innovationspreis 2016 ausgezeichnet worden

bading
"Krankheits- und altersbedingte Einschränkungen von Gedächtnisleistungen und anderen Hirnfunktionen gehen oft mit dem Verlust bäumchenartiger Verzweigungen der Neuronen, der sogenannten Dentriten, einher“, erklärt Hilmar Bading. "Der von uns entwickelte 'Dendriten-Stabilisator‘ wird mit Hilfe eines Nasensprays appliziert. Dieser Stabilisator verhindert, dass funktionswichtige Nervenstrukturen verloren gehen." Nach Angaben von Prof. Bading, zu dessen Team auch Juniorprofessorin Dr. Daniela Mauceri und Dr. Bettina Buchtal gehören, kann dieses neuartige, nicht-invasive und außergewöhnlich einfache Therapieprinzip Hirnschäden und Funktionsverluste nach einem Schlaganfall deutlich abschwächen.  Mehr… Externer Inhalt Posted 05.2016

 

Aktivierte Nervenzellen produzieren ein Schutzprotein gegen Neurodegeneration

Arbeitsgruppe Bading 460x280

Wie dieser Prozess abläuft und welche Elemente dabei eine entscheidende Rolle spielen, hat ein Forscherteam unter der Leitung von Prof.Dr. Hilmar Bading am Interdisziplinären Zentrum für Neurowissenschaften der Universität Heidelberg entschlüsselt. "Dass Gehirnaktivität einen neuroprotektiven Effekt hat, war uns bereits bekannt", so der Heidelberger Neurobiologe. "Jetzt haben wir einen zentralen Mechanismus dafür entdeckt und ein körpereigenes Schlüsselmolekül für den Aufbau des Nervenschutzschildes identifiziert." Diese Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Cell Reports" veröffentlicht. Externer Inhalt Posted 09.2015

 

Hirnjogging

bading​Wer geistig aktiv ist, z.B. durch Lesen, Rätseln oder angeregte Diskussionen, schützt seine Nervenzellen mittels eines genetischen Schutzprogramms gegen Absterben. Welche Rolle Kalzium dabei spielt, erläutert der Heidelberger Neuro­wis­sen­schaftler Hilmar Bading. Externer Inhalt "Campus-Report" 2:02 min; Posted 03.2014

 

Campus TV: Dem Langzeitgedächtnis auf der Spur

Campus TV

Einen zellulären “Schalter” für das Langzeitgedächtnis haben Forscher der Universität Heidelberg identifiziert. Am Interdisziplinären Zentrum für Neurowissenschaften (IZN), untersuchten sie Gehirne von Taufliegen beim Lernen. Dabei zeigte sich, dass es in den Zellkernen bestimmter Neuronen zu einer Anreicherung des Botenstoffes Kalzium kommt. Dieses Signal sehen die Forscher als Auslöser der Produktion sog. “Gedächtnisproteiene”. Wird dieser Kern-Kalzium-Schalter blockiert, bilden die Fliegen kein Langzeitgedächtnis mehr aus. Eine Erkenntnis, die auch für das Erinnern beim Menschen entscheidend sein könnte. Externer Inhalt Posted 08.2013

 

Heidelberg Researchers Identify “Switch” for Long-term Memory

Neurobiologists at Heidelberg University have identified calcium in the cell nucleus to be a cellular “switch” responsible for the formation of long-term memory. Using the fruit fly “Drosophila melanogaster” as a model, the team led by Prof. Dr. Christoph Schuster and Prof. Dr. Hilmar Bading investigates how the brain learns Externer Inhalt Posted 07.2013

 

Karl-Freudenberg-Preis für Neurobiologin der Ruperto‑Carola

Daniela Mauceri
 

Dr. Daniela Mauceri erhält den Karl-Freudenberg-Preis 2013 der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Die Neurobiologin, die an der Ruperto Carola tätig ist, wird damit für ihre Forschung zur Rolle des Proteins VEGFD bei der Herausbildung komplexer neuronaler Netzwerke im Gehirn ausgezeichnet. Externer Inhalt Posted 05.2013

 

 

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Latest Revision: 2016-05-03
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